Top 10 Sehenswürdigkeiten von Nürnberg

Kaiserburg Nürnberg
Kaiserburg Nürnberg Bild: DALIBRI CC BY-SA 3.0

Nürnberg, eine der historischsten Städte Deutschlands, bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Hier sind einige der Top-Attraktionen:

Kaiserburg

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Die Kaiserburg in Nürnberg ist nicht nur das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eine der bedeutendsten Burgen Deutschlands. Sie thront majestätisch über der Altstadt und bietet einen beeindruckenden Blick auf Nürnberg und seine Umgebung.

Die Burg spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und unterstreicht die herausragende Rolle der Kaiserstadt Nürnberg in der Geschichte.

Besucher können verschiedene Teile der Burg erkunden:


  • Palas: Hier befindet sich eine Ausstellung, die ohne Führung zugänglich ist.
  • Kaiserburg-Museum: Ein Museum, das die Geschichte der Burg und ihre Bedeutung für das Heilige Römische Reich darstellt.
  • Tiefer Brunnen: Ein beeindruckendes architektonisches Merkmal, das jedoch nur mit einer Führung zugänglich ist.
  • Sinwellturm: Von diesem Turm aus haben Besucher einen atemberaubenden Blick auf die Stadt.

Zusätzlich zu ihrer historischen Bedeutung ist die Kaiserburg auch ein Ort von ökologischer Bedeutung, da sie Lebensraum für verschiedene Tierarten bietet. Besucher können mehr über die “heimlichen Burgbewohner” erfahren und die natürliche Schönheit der Umgebung genießen.

Kettensteg

Kettensteg Nürnberg
Kettensteg Nürnberg Bild: Joachim Thiel CC BY-SA 3.0

Der Kettensteg in Nürnberg ist eine bedeutende historische Fußgängerbrücke über die Pegnitz. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung des Kettenstegs:

  • Typ: Hängebrücke für Fußgänger
  • Lage: Über die Pegnitz in Nürnberg, zwischen der Insel Schütt und der Altstadt.
  • Geschichte: Der Kettensteg wurde 1824 erbaut und gilt als die älteste erhaltene eiserne Hängebrücke Kontinentaleuropas. Ursprünglich war er als provisorische Brücke gedacht, wurde jedoch aufgrund seiner Beliebtheit und Funktionalität beibehalten.
  • Konstruktion: Die Brücke besteht aus zwei Hauptketten, die an beiden Ufern verankert sind. Von diesen Ketten hängen kleinere Ketten herab, die die eigentliche Lauffläche der Brücke tragen. Dies gibt der Brücke ihr charakteristisches Aussehen und ihren Namen.
  • Besonderheiten: Trotz ihres Alters und ihrer scheinbaren Zerbrechlichkeit hat die Brücke die Zeiten überdauert und ist heute ein beliebtes Fotomotiv und ein Zeugnis für die Ingenieurskunst des frühen 19. Jahrhunderts.
  • Umgebung: Der Bereich um den Kettensteg ist geprägt von malerischen Fachwerkhäusern, engen Gassen und der historischen Atmosphäre der Nürnberger Altstadt. Die Pegnitz fließt ruhig unter der Brücke hindurch und bietet insbesondere bei gutem Wetter ein idyllisches Bild.

Wenn Sie Nürnberg besuchen, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, über den Kettensteg zu spazieren und die Aussicht auf die Pegnitz und die umliegende Altstadt zu genießen. Es ist ein Stück Geschichte, das bis heute erhalten geblieben ist

Tiergarten Nürnberg

Tiergarten Nürnberg
Tiergarten Nürnberg Bild: Creando CC BY-SA 3.0

Der Tiergarten Nürnberg ist einer der größten und bekanntesten Zoos in Deutschland und liegt im Nürnberger Stadtteil Schmausenbuck. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung des Tiergartens:

  • Lage: Der Tiergarten befindet sich im Osten von Nürnberg, eingebettet in den Lorenzer Reichswald. Die natürliche Waldlandschaft bietet den Tieren großzügige und naturnahe Gehege.
  • Geschichte: Der Tiergarten wurde 1912 gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Er hat eine lange Tradition in der Haltung und Zucht seltener Tierarten.
  • Tiere und Attraktionen: Der Tiergarten beherbergt rund 300 Tierarten. Dazu gehören sowohl einheimische als auch exotische Tiere. Besondere Highlights sind das Delfinarium, das Manatihaus und das Tropenhaus. Große Raubtiere wie Löwen, Tiger und Bären sind ebenso zu sehen wie kleinere Tiere, Vögel und Reptilien.
  • Landschaft und Design: Der Tiergarten nutzt die hügelige Landschaft des Schmausenbucks, um den Tieren möglichst natürliche Lebensräume zu bieten. Viele Gehege sind so gestaltet, dass sie den natürlichen Lebensräumen der Tiere sehr nahekommen.
  • Bildung und Naturschutz: Der Tiergarten legt großen Wert auf Bildungsarbeit und bietet zahlreiche Informationsveranstaltungen, Führungen und Workshops an. Er beteiligt sich aktiv an internationalen Zuchtprogrammen und setzt sich für den Artenschutz ein.
  • Besonderheiten: Der Tiergarten Nürnberg ist nicht nur ein Ort, um Tiere zu beobachten, sondern auch ein Ort der Erholung. Die weitläufigen Waldgebiete laden zum Spazierengehen und Verweilen ein. Spielplätze und gastronomische Einrichtungen runden das Angebot für Besucher ab.

Ein Besuch im Tiergarten Nürnberg ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Kombination aus naturnahen Gehegen, einer Vielzahl von Tieren und der wunderschönen Waldlandschaft macht den Zoo zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region.


Lorenzkirche

Luftaufnahme der Lorenzkirche
Luftaufnahme der Lorenzkirche Bild: Nico Hofmann CC BY-SA 3.0

Die Lorenzkirche, offiziell St. Lorenz, ist eine der beiden großen Hauptkirchen der Stadt Nürnberg und ein herausragendes Beispiel für gotische Architektur in Süddeutschland. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung der Lorenzkirche:

  • Lage: Die Lorenzkirche befindet sich im südlichen Teil der Nürnberger Altstadt, nahe dem Lorenzer Platz.
  • Geschichte: Der Bau der Kirche begann im 13. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert abgeschlossen. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und restauriert, insbesondere nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.
  • Architektur: Die Lorenzkirche ist im gotischen Stil erbaut und beeindruckt durch ihre majestätischen Türme, das riesige Hauptportal und das prächtige Kirchenschiff. Besonders bemerkenswert sind die filigranen Maßwerkfenster und die reich verzierten Portale.
  • Innenraum: Im Inneren der Kirche befinden sich zahlreiche Kunstschätze, darunter das berühmte “Engelsgruß”-Relief von Veit Stoß, die “Sakramentshaus” von Adam Kraft und die beeindruckende Orgel. Die farbigen Glasfenster verleihen dem Innenraum ein besonderes Licht und schaffen eine andächtige Atmosphäre.
  • Besonderheiten: Die Lorenzkirche ist nicht nur ein Ort des Gottesdienstes, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Sie ist Schauplatz von Konzerten, Ausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen.
  • Umgebung: Der Bereich um die Lorenzkirche ist geprägt von historischen Gebäuden, engen Gassen und der lebendigen Atmosphäre der Nürnberger Altstadt. In unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants.

Ein Besuch der Lorenzkirche in Nürnberg bietet nicht nur die Möglichkeit, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk zu bewundern, sondern auch, in die Geschichte und Kultur der Stadt einzutauchen. Es ist ein Ort der Ruhe und Besinnung inmitten des städtischen Treibens.

Spielzeugmuseum

Spielzeugmuseum Nürnberg
Karin Falkenberg im Spielzeugmuseum Nürnberg Bild: Achim Raschka CC BY-SA 4.0

Das Spielzeugmuseum in Nürnberg ist eines der bekanntesten Museen seiner Art weltweit. Es liegt im Herzen der Nürnberger Altstadt und bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Spielzeugs von der Antike bis zur Gegenwart.

Einige Highlights des Museums:

  • Historische Spielzeuge: Das Museum zeigt eine beeindruckende Sammlung von historischen Spielzeugen, darunter Puppen, Eisenbahnen, Blechspielzeuge und vieles mehr. Viele dieser Stücke sind mehrere Jahrhunderte alt und spiegeln die Kultur und Geschichte ihrer Zeit wider.
  • Sonderausstellungen: Das Museum organisiert regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen rund um das Spielzeug. Diese Ausstellungen bieten oft die Möglichkeit, seltene und einzigartige Stücke aus aller Welt zu sehen.
  • Interaktive Bereiche: Für Kinder gibt es im Museum auch interaktive Bereiche, in denen sie spielen und lernen können. Dies macht das Museum zu einem idealen Ort für Familien.
  • Forschung und Bildung: Das Spielzeugmuseum ist nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern auch ein Zentrum für Forschung und Bildung. Es gibt viele Programme und Workshops, die sich an Schüler, Lehrer und Interessierte richten.
  • Museumsshop: Wie in vielen Museen gibt es auch hier einen Shop, in dem Besucher Spielzeug und Souvenirs kaufen können.

Nürnberg hat eine lange Tradition in der Herstellung von Spielzeug, und das Museum spiegelt diese reiche Geschichte wider. Es ist ein Muss für jeden, der sich für Spielzeug, Geschichte oder einfach nur für eine Reise in die Kindheit interessiert. Wenn Sie planen, das Museum zu besuchen, empfehle ich, vorab die Öffnungszeiten und aktuellen Ausstellungen auf der offiziellen Website oder in Touristeninformationen zu überprüfen.

Kellergewölbe

Felsengänge in Nürnberg
Felsengänge in Nürnberg Bild: Janericloebe

Nürnberg verfügt auch über ein beeindruckendes Netzwerk von Kellergewölben. Diese unterirdischen Strukturen sind Zeugen der mittelalterlichen Geschichte der Stadt. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung der Kellergewölbe in Nürnberg:

  • Geschichte: Die Kellergewölbe in Nürnberg stammen größtenteils aus dem Mittelalter. Sie wurden ursprünglich als Lagerstätten für Bier und Lebensmittel genutzt, da die konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Gewölben ideale Bedingungen für die Lagerung boten.
  • Bauweise: Die Kellergewölbe sind in den Sandstein unter der Stadt gegraben. Viele dieser Keller sind miteinander verbunden und bilden ein komplexes Labyrinth unter der Altstadt.
  • Nutzung: Während die Kellergewölbe früher hauptsächlich als Lagerstätten dienten, haben sie im Laufe der Zeit verschiedene Funktionen erfüllt. Während des Zweiten Weltkriegs dienten sie beispielsweise als Schutzräume für die Bevölkerung.
  • Besichtigungen: Einige der Kellergewölbe können heute besichtigt werden. Es werden regelmäßig Führungen angeboten, bei denen Besucher mehr über die Geschichte und Bedeutung dieser unterirdischen Strukturen erfahren können.
  • Besonderheiten: Das “Historische Felsengänge Nürnberg” ist eines der bekanntesten Kellergewölbe, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Es bietet einen tiefen Einblick in die unterirdische Welt Nürnbergs und seine Geschichte.
  • Veranstaltungen: Einige der Kellergewölbe werden heute für Veranstaltungen genutzt, von Weinproben bis hin zu kulturellen Events.

Die Kellergewölbe von Nürnberg sind ein faszinierendes Zeugnis der mittelalterlichen Baukunst und Geschichte der Stadt. Ein Besuch dieser unterirdischen Welten bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben und die Zeiten vergangener Jahrhunderte. Es ist ein Muss für jeden, der sich für die tieferen Schichten der Nürnberger Geschichte interessiert.

Hauptmarkt

Hauptmarkt Nürnberg
Hauptmarkt Nürnberg Bild: Ralf Roletschek CC BY-SA 3.0

Der Hauptmarkt in Nürnberg ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt des städtischen Lebens. Er ist ein Ort der Begegnung, des Handels und der Geschichte. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung des Hauptmarkts:

  • Lage: Der Hauptmarkt befindet sich im Zentrum der Nürnberger Altstadt, umgeben von historischen Gebäuden und Straßen.
  • Geschichte: Der Hauptmarkt hat eine lange Geschichte als Handelsplatz. Schon im Mittelalter war er das Zentrum des städtischen Lebens und ein wichtiger Ort für Märkte und Feste.
  • Sehenswürdigkeiten: Eines der bekanntesten Bauwerke am Hauptmarkt ist die Frauenkirche, eine beeindruckende gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Direkt vor der Kirche steht der “Schöne Brunnen”, ein kunstvoll verzierter Brunnen, der zu den Wahrzeichen der Stadt gehört.
  • Veranstaltungen: Der Hauptmarkt ist das ganze Jahr über Schauplatz verschiedener Veranstaltungen. Das bekannteste Event ist sicherlich der Nürnberger Christkindlesmarkt, einer der ältesten und berühmtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Aber auch zu anderen Zeiten im Jahr finden hier Märkte, Feste und Veranstaltungen statt.
  • Alltag: An normalen Tagen ist der Hauptmarkt ein belebter Ort, an dem frische Lebensmittel, Blumen und andere Waren verkauft werden. Die umliegenden Cafés und Restaurants bieten Gelegenheit zum Verweilen und Beobachten des geschäftigen Treibens.
  • Umgebung: Rund um den Hauptmarkt befinden sich viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten, darunter das Alte Rathaus, verschiedene Museen und zahlreiche Fachwerkhäuser.

Ein Besuch des Hauptmarkts in Nürnberg bietet einen Einblick in das pulsierende Leben der Stadt, ihre Geschichte und Kultur. Es ist ein Ort, der sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebt ist und eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

Albrecht-Dürer-Haus

Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg
Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg Bild: I, Sailko CC BY-SA 3.0

Das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg ist das ehemalige Wohnhaus des berühmten deutschen Malers, Grafikers und Mathematikers Albrecht Dürer. Es ist eines der wenigen erhaltenen Künstlerhäuser aus der Renaissancezeit in Nordeuropa und heute ein Museum. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung des Albrecht-Dürer-Hauses:

  • Lage: Das Albrecht-Dürer-Haus befindet sich in der Nürnberger Altstadt, genauer in der Albrecht-Dürer-Straße, unweit des Tiergärtnertorplatzes.
  • Geschichte: Albrecht Dürer kaufte das Haus im Jahr 1509 und lebte und arbeitete dort bis zu seinem Tod im Jahr 1528. Das Gebäude selbst stammt aus dem 15. Jahrhundert.
  • Architektur: Das Haus ist ein typisches Beispiel für ein bürgerliches Wohnhaus der Renaissancezeit in Nürnberg. Es verfügt über vier Stockwerke und ein steiles Dach. Besonders auffällig sind die großen Fenster des Ateliers, durch die Dürer das nötige Licht für seine Arbeit bekam.
  • Museum: Heute beherbergt das Albrecht-Dürer-Haus ein Museum, das sich dem Leben und Werk des Künstlers widmet. Besucher können sowohl die historisch eingerichteten Wohn- und Arbeitsräume als auch wechselnde Ausstellungen zu Dürers Werk besichtigen.
  • Besonderheiten: Im Museum gibt es eine “Dürer-Werkstatt”, in der Techniken des Kupferstichs und Holzschnitts vorgeführt werden, wie sie zu Dürers Zeiten üblich waren. Außerdem lebt im Garten des Hauses ein Kaninchen als Anspielung auf Dürers berühmte Zeichnung “Feldhase”.
  • Umgebung: Das Albrecht-Dürer-Haus liegt in einem malerischen Teil der Nürnberger Altstadt mit vielen historischen Gebäuden und engen Gassen. In der Nähe befinden sich auch andere Sehenswürdigkeiten wie das Kaiserburg-Museum und der Tiergärtnertor.

Ein Besuch des Albrecht-Dürer-Hauses bietet einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen eines der bedeutendsten Künstler der Renaissance. Es ist ein Muss für jeden Kunst- und Geschichtsinteressierten, der Nürnberg besucht.

Germanisches Nationalmuseum

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Bild: Pirkheimer CC BY-SA 3.0

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ist das größte kulturhistorische Museum des deutschsprachigen Raums. Es bietet einen umfassenden Überblick über die deutsche Kunst und Kultur von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung des Museums:

  • Lage: Das Museum befindet sich im Zentrum von Nürnberg, in der Kartausergasse, und ist gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
  • Geschichte: Gegründet wurde das Museum im Jahr 1852 mit dem Ziel, die deutsche Kulturgeschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seitdem hat es seine Sammlung stetig erweitert und ist heute eines der bedeutendsten Museen seiner Art.
  • Sammlung: Das Germanische Nationalmuseum besitzt eine beeindruckende Sammlung von über 1,3 Millionen Objekten, darunter Gemälde, Skulpturen, Musikinstrumente, Waffen, Textilien und vieles mehr. Zu den Highlights gehören Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt und vielen anderen berühmten Künstlern.
  • Ausstellungen: Das Museum bietet eine Dauerausstellung, die einen chronologischen Rundgang durch die deutsche Geschichte ermöglicht. Daneben gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen.
  • Besonderheiten: Das Museum beherbergt auch eine bedeutende Bibliothek mit einer umfangreichen Sammlung von Büchern, Handschriften und Drucken. Außerdem gibt es verschiedene Werkstätten, in denen Besucher traditionelle Handwerkstechniken kennenlernen können.
  • Umgebung: Das Gelände des Museums umfasst auch einige historische Gebäude, darunter ein Kloster und eine Kirche. Der Innenhof und der Garten bieten Gelegenheit zum Verweilen.

Ein Besuch im Germanischen Nationalmuseum ist eine Reise durch die deutsche Geschichte und Kultur. Es bietet für Besucher jeden Alters interessante Einblicke und ist ein Muss für jeden, der sich für die deutsche Kulturgeschichte interessiert.

St. Sebalduskirche

St. Sebalduskirche Nürnberg : Petersaltar mit Altaraufsatz
St. Sebalduskirche Nürnberg / Petersaltar mit Altaraufsatz / Bild: Tuxyso CC BY-SA 3.0

Die St. Sebalduskirche, oft einfach als Sebalduskirche bezeichnet, ist eine der beiden großen Hauptkirchen in Nürnberg und ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Architektur in der Stadt. Hier sind einige Informationen und eine kurze Beschreibung der Sebalduskirche:

  • Lage: Die Sebalduskirche befindet sich im nördlichen Teil der Nürnberger Altstadt, nicht weit vom Hauptmarkt entfernt.
  • Geschichte: Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert begonnen und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut. Sie ist dem Heiligen Sebaldus gewidmet, dem Schutzpatron Nürnbergs.
  • Architektur: Die Sebalduskirche ist ein beeindruckendes Beispiel für gotische Architektur, obwohl Elemente früherer Bauphasen, insbesondere der romanischen Periode, noch sichtbar sind. Die Kirche verfügt über zwei markante Türme und ein reich verziertes Hauptportal.
  • Innenraum: Im Inneren beeindruckt die Kirche durch ihre hohen Gewölbe und die reiche Ausstattung. Ein besonderes Highlight ist das Sebaldusgrab, ein kunstvolles Bronze-Werk des berühmten Nürnberger Künstlers Peter Vischer und seiner Werkstatt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Altäre, Skulpturen und Glasfenster zu bewundern.
  • Besonderheiten: Die Sebalduskirche ist nicht nur ein Ort des Gottesdienstes, sondern auch ein bedeutendes kulturelles und historisches Denkmal. Sie hat im Laufe der Jahrhunderte viele Veränderungen und Restaurierungen erlebt und bietet heute einen Einblick in verschiedene Epochen der Kunst und Architektur.
  • Umgebung: Die Gegend um die Sebalduskirche ist geprägt von historischen Gebäuden und engen Gassen, die typisch für die Nürnberger Altstadt sind. In unmittelbarer Nähe befinden sich viele andere Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants.

Ein Besuch der St. Sebalduskirche in Nürnberg bietet die Möglichkeit, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk zu bewundern und mehr über die Geschichte und Kultur der Stadt zu erfahren. Es ist ein Ort der Ruhe und Besinnung inmitten des geschäftigen Treibens der Altstadt.

Diese Sehenswürdigkeiten bieten einen Einblick in die reiche Geschichte, Kultur und Architektur Nürnbergs und sind ein Muss für jeden Besucher der Stadt.

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